7. Meine erste Fahrt – Was soll ich tun?
Versuche nicht, am ersten Tag über ein Auto zu springen.
Achterfiguren: Verbringe Stunden damit, enge Kurven auf ebener Strecke zu fahren. Das schult deine Kupplungskontrolle und dein Gleichgewicht.
Volleinschlag: Versuchen Sie, den Lenker bei langsamer Fahrt bis zum Anschlag einzuschlagen.
Statisches Gleichgewicht: Versuchen Sie, bei ausgeschaltetem (oder eingeschaltetem) Motor auf dem Fahrrad stillzustehen, ohne einen Fuß abzusetzen.
Kupplungskontrolle: Beim Trialfahren kommt es zu 80 % auf die Kupplung an. Lerne, die Kupplung schleifen zu lassen, um die Geschwindigkeit zu kontrollieren, anstatt Gas zu geben.
8. Welche Techniken sollte man zuerst lernen?
Beherrsche die Grundlagen, und die großen Hindernisse werden sich später von selbst ergeben.
Der Trackstand: Balancieren im Stand.
Wheelies: Nicht zum Angeben, sondern um das Vorderrad über Baumstämme oder Steine zu heben. Lerne die „Kompressions“-Technik (die Gabeln nach unten drücken und sich zurücklehnen).
Der Doppel-Blip: Die grundlegende Technik, um Hindernisse zu überwinden (ein kurzer Gasstoß, um das Vorderrad anzuheben, ein zweiter, um das Hinterrad darüber zu treiben).
Bremsen: Bei steilen Abfahrten ist die unabhängige Steuerung von Vorder- und Hinterradbremse unerlässlich.
9. Wettbewerb oder nicht? Was Sie wissen sollten?
Scheuen Sie sich nicht, sofort an einem Wettbewerb teilzunehmen! Trial-Wettbewerbe (Trials) sind unglaublich einladend.
Das System: Du fährst eine „Schleife“ aus verschiedenen „Abschnitten“. Jedes Mal, wenn du einen Fuß aufsetzt („dab“), erhältst du einen Punkt. Ziel ist es, die niedrigste Punktzahl zu erreichen.
Kurse: Es gibt Kurse für jeden, vom absoluten Anfänger (oft auch „Sportler“ oder „Neuling“ genannt) bis zum Experten.
Warum an Wettkämpfen teilnehmen? Es ist der schnellste Weg zu lernen. Anderen Fahrern zuzusehen und bestimmte Linien auszuprobieren, verbessert dein Fahrkönnen viel schneller als das Herumfahren auf einem Feld.
10. Fahrrad-Setup und Einstellungen!
Ein schlecht eingestelltes Fahrrad macht das Lernen doppelt so schwer.
Reifendruck: Das ist entscheidend. Hinterreifen haben extrem niedrigen Druck – typischerweise 3,5 bis 4,5 PSI. Der Vorderreifen sollte etwa 6 bis 7 PSI haben. Ja, so niedrig!
Federung: Stelle den Negativfederweg (Sag) entsprechend deinem Gewicht ein. Wenn du auf dem Fahrrad stehst, sollte die Federung gleichmäßig einfedern. Für Anfänger ist eine weichere Federung in der Regel besser, da sie mehr Nachgiebigkeit bietet.
Kettenspannung: Achten Sie auf die richtige Kettenspannung; eine zu lockere Kette kann bei schwierigen Fahrmanövern reißen oder abspringen.
11. Flüssigkeitszufuhr – Krämpfe vermeiden
Trials ist trügerisch körperlich anstrengend. Man macht ständig Kniebeugen und beansprucht die Rumpfmuskulatur.
Frühzeitig hydrieren: Trinken Sie Wasser, bevor Sie mit dem Rad fahren, nicht erst, wenn Sie durstig sind.
Elektrolyte: Da man in Trial-Ausrüstung bei niedrigen Geschwindigkeiten stark schwitzt, verliert man Salze. Geben Sie Elektrolyttabletten in Ihr Wasser, um Krämpfen in Armen und Beinen vorzubeugen.
Ernähre dich clever: Iss Bananen oder magnesiumreiche Lebensmittel, um die Muskelfunktion zu unterstützen. Trage Energiegels oder -riegel für lange Trial-Runden in deiner Tasche.
Bereit zum Start?
Trial ist eine Sportart, die dir Fahrtechnik beibringt, die dich ein Leben lang begleitet. Sie ist anspruchsvoll, technisch komplex und macht unglaublich viel Spaß. Such dir einen Club in deiner Nähe, schnapp dir einen Helm und leg die Füße hoch!


SwissTrialAcademy
Fahrtechnik-Coaching in der Schweiz: Wir bieten Fahrtechnik-Coaching für alle Leistungsstufen vom Anfänger bis zum Experten an. Unsere Coaching-Tage finden in der ganzen Schweiz statt und wir nutzen Videoanalysen, um Ihnen direkt zu zeigen, was Sie gut machen und wo Sie sich verbessern können.
Trainer: Louis Gys
Aktiver Schweizer Elite-Reiter, 20 Jahre alt, Erfahrung als Junioren-Basketballtrainer, Wettkampferfahrung in der Schweiz, Frankreich, Belgien und bei Europameisterschaften.
Gesprochene Sprachen: Englisch, Französisch, Niederländisch, Deutsch.
Trainer: Tim Gys
Aktiver Fahrer, 50 Jahre alt, 35 Jahre Erfahrung, Trial-Trainer für Honda Belgien im Alter von 18 Jahren, ehemaliger Testfahrer für verschiedene Zeitschriften, ehemaliger Fahrer der S1-Klasse, Fahrerfahrung in Belgien, Frankreich und der Schweiz.
Gesprochene Sprachen: Englisch, Französisch, Niederländisch, Deutsch.
Unser Ziel ist es, Ihnen dabei zu helfen, Ihre Trial-Fahrtechnik zu verbessern, damit Sie Trial-Reiten auf jedem Niveau genießen können.
Unser bewährter Ansatz, der in mehr als drei Jahrzehnten Erfahrung im Reitsport und Coaching verfeinert wurde, wird Ihnen helfen, in Ihrem Sport echte Fortschritte zu erzielen.
Wir bieten in der ganzen Schweiz Trainingssitzungen mit maximal 6 Fahrern pro Trainer an. Mithilfe von Videoaufnahmen und sofortiger Wiedergabe können Sie sehen, was Sie gut machen und wo Sie sich verbessern können.
Im Laufe des Tages erhalten Sie individuelles Coaching zu verschiedenen Fahrtechniken.
Nach dem Trainingstag erhalten Sie Übungen für zu Hause, damit Sie Ihre Fähigkeiten weiterentwickeln können.
Wichtige Informationen:
Die Trainingstage beginnen um 10:00 Uhr und enden um 16:00 Uhr, mit einer einstündigen Mittagspause.
Ein Coachingtag kostet CHF 100 (inkl. MwSt.)
Ein Paket von 6 Coachingtagen kostet CHF 500 (inkl. MwSt.), der Fortschritt wird über einen Zeitraum von 6 Monaten überwacht.
Für Juniorreiter im Alter von 8 bis 18 Jahren ist der individuelle Trainingstag kostenlos, wenn sie von einem zahlenden Reiter begleitet werden.